Das Jahr eines Apfelbaumes 

 

Frühling


Mit den ersten Knospen beginnt der Pflanzenschutz. Eine der wichtigsten Aufgaben ist es jetzt den Baum vor Pilz- (vor allem dem Schorfpilz, schwarze Flecken) und Schädlingsbefall zu schützen.  

 


 

Sommer




Der Pflanzenschutz wird fortgeführt.
Da nun schon kleine Früchte am Baum hängen, wird die Menge abgeschätzt. Sind zu viele Früchte am Baum, wird die Menge zum größten Teil per Handarbeit ausgedünnt. Dies ist notwendig, um schöne große Früchte zu erhalten.


 

 


Es ist auch die Zeit des Bangens, wenn Gewitter aufziehen. Denn wenn es hagelt ist oft die Arbeit eines ganzen Jahres in 3 Minuten dahin. Früchte mit Macken sind Klasse II oder gar Mostobst und der Preis hierfür liegt meist um Vieles niedrigen als bei Klasse I. Darum werden die Obstbäume meist mit Hagelschutznetzen geschützt.
Die Grünstreifen müssen regelmäßig gemulcht (gemäht) werden.


 

Herbst


Jetzt kommt die schönste, aber auch die anstrengenste Zeit, die Ernte. Die Äpfel werden alle mit der Hand gepflückt. Dabei werden immer
nur die roten weggenommen. Die anderen bleiben noch eine Weile
länger hängen, bis sie dann auch rot geworden sind. So gehen wir 2-3
mal alle Plantagen durch. Die Ernte dauert von Anfang September
bis Ende Oktober.

 


 


Winter

Nun kommt erst einmal eine ruhigere Zeit. Es wird gewartet bis die Blätter abgefallen sind. Ab Januar bis Anfang März werden die Bäume nun geschnitten. Dies geschieht von Hand mit Hilfe einer Druckluftschere. Die Bäume werden so ausgeschnitten, dass sie wieder lichter sind. Denn Licht bedeutet Früchte und gute Qualitäten.